Der technische Aufbau von Rennfahrzeugen

Rennfahrzeuge müsse speziell an die Bedürfnisse von Rennsportveranstaltungen hin entwickelt und modifiziert werden. Die wichtigsten Eigenschaften werden wie folgt aufgelistet.

Aerodynamik – das schnittige Auto

Aerodynamik und Luftströmung spielen beim Aufbau eines Rennwagens eine große Rolle. Der aerodynamische Antrieb verbessert das Fahrverhalten des Rennwagens, indem er den Schwerpunkt absenkt und das Gewicht des Wagens gleichmäßig auf jeden Reifen verteilt. Sobald dies erreicht ist, sinkt der Kraftstoffverbrauch und die Kräfte gegen das Auto werden erheblich gesenkt. Wenn ein Diffusor unter dem Auto installiert wird, verringert sich die Widerstandskraft erheblich und die allgemeine Aerodynamik des Fahrzeugs wird positiv eingestellt. Flügel leiten den Luftstrom so effizient wie möglich, um den geringsten Luftwiderstand zu erzielen. Es ist experimentell erwiesen, dass durch den Einbau von aerodynamischen Flügeln vorne und hinten am Fahrzeug Abtrieb gewonnen und das Fahrverhalten erheblich verändert wird.

Fahrwerksaufbereitung

Das Fahrwerk trägt wesentlich dazu bei, dass der Rennwagen optimal gefahren werden kann. Stoßdämpfer werden vertikal oder horizontal montiert, um zu verhindern, dass der Körper in den Ecken rollt. Die Federung ist wichtig, weil sie das Auto stabiler und kontrollierbarer macht und die Reifen auf unebenem Gelände auf der Straße hält. Es funktioniert auf drei verschiedene Arten, unter anderem in vertikaler, longitudinaler und lateraler Richtung, um die Bewegung bei Rennen auf verschiedenen Strecken zu steuern.

Die Qual der Wahl bei den Reifen

R-Compounds genannte Reifen werden im Motorsport häufig für hohe Traktion eingesetzt. Mit dem weichen Gummi können sie sich beim Erhitzen ausdehnen, wodurch mehr Oberfläche auf dem Asphalt entsteht und die meiste Traktion erzielt wird. Diese Reifentypen haben keine Rillen. Der Reifendruck ist abhängig von der Temperatur des Reifens und der Rennstrecke. Jedes Mal, wenn ein Fahrer in die Box fährt, sollten Reifendruck und -temperatur auf optimale Leistung geprüft werden. Wenn die Reifen zu heiß werden, quellen sie oder pumpen auf und müssen auf den richtigen Druck entleert werden. Wenn die Reifen nicht aufgewärmt sind, funktionieren sie nicht so gut, weshalb vor Rennstart häufig Runden zum Aufwärmen der Reifen stattfinden.

Viel Leistung unter der Haube

Der Motor des Rennwagens benötigt eine beträchtliche Menge Luft, um maximale Leistung zu erzielen. Der Luftansaugkrümmer saugt die Luft von den Schaufeln an der Motorhaube und der vorderen Stoßstange an und führt sie dem Motor zu. Die Motoren werden auf einer Maschine getunt, die als Dynamometer bezeichnet wird und in der Rennwelt als DYNO bekannt ist. Das Auto wird auf den DYNO gefahren und viele Messgeräte und Sensoren werden an das Auto angeschlossen, die in einem Online-Programm gesteuert werden, um Kraft, Drehmoment oder Leistung zu testen.